Freitag, 10. März 2017

Glamourboys – Glamourboys




Glamourboys – Glamourboys


Besetzung:

Toshi T. – vox, guitar
Hendrik Labuhn – guitar
Achim Fischer – bass
Thomas Hellriegel – drums


Label: InterPool Records


Erscheinungsdatum: 1999


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. Redeem Yourself (3:39)
2. Draggin' Around (2:51)
3. Petrified (6:01)
4. Going Under (4:13)
5. Things In Heaven (3:28)
6. Me & Myself (1:14)
7. The Real Thing (4:42)
8. Unreachable (7:23)
9. Personal Jesus (3:42)
10. Amber (2:37)
11. Happy Day (3:49)
12. Helpless (4:28)
13. Nameless Recall (5:42)
14. The Stinking Rose (6:13)

Gesamtspieldauer: 1:00:09



Die Glamourboys waren eine deutsche Band, die Ende des 20. Jahrhunderts wohl ihr einziges Album veröffentlichten, mehr habe ich über die vier Musiker nicht gefunden. Das Album hatte denselben Titel wie die Band selbst, „Glamourboys“ eben, erschien im Jahr 1999 auf dem Label InterPool Records und ist angefüllt mit durchaus eingängigem Alternative Rock, der den Glamourboys allerdings wohl doch nicht zum Durchbruch verhalf.

Ob es an dem wahrlich seltsamen Namen der Band lag, dass es mit dem Bekanntheitsgrad nicht weiter nach vorne ging, glaube ich eher weniger. Die Lieder der vier Musiker sind auch durchaus hörbar und unterhalten. Die einzelnen Nummern gehen dabei durchaus ins Ohr, allerdings besitzen sie nicht dieses gewisse Etwas, was sie zu „besonderen“ Liedern werden lässt. „Ganz nett“, möchte man fast sagen, aber das war es dann auch schon. „Glamourboys“ von den Glamourboys enthält zwar keine Ausreißer nach unten, allerdings eben auch nicht die Titel, die ein Album zu etwas ganz Wichtigem werden lassen.

Trotzdem, gut anhören lässt sich diese Platte, bei der man an keiner Stelle in Versuchung gerät, die Fernbedienung in die Hand zu nehmen und ein Lied zu überspringen. Auf „Glamourboys“ gibt es die sanfteren Lieder neben den harten Rockern, wie zum Beispiel das sehr kurze „Me & Myself“. Dabei kann festgestellt werden, dass die ruhigeren Titel von den Glamourboys besser ausgespielt wirken und klingen. Eine weite Spannbreite des Alternative Rock wird den Hörerinnen und Hörern auf jeden Fall geboten.

Fazit: Alternative Rock aus Deutschland gibt es für die Hörerinnen beziehungsweise Hörer auf „Glamourboys“ von den vier Glamourboys zu hören. Die Musik fegt einen nicht aus dem Raum, hat aber etwas und lässt sich immer wieder gut auflegen. Es gibt jede Menge Bands aus dem englischsprachigen Raum, die das nicht so hinbekommen. Sieben Punkte.

Anspieltipps: The Real Thing, Unreachable



(Kein Video vorhanden)