Samstag, 25. Februar 2017

Talking Heads – The Best Of – Once In A Lifetime




Talking Heads – The Best Of – Once In A Lifetime


Besetzung:

David Byrne – guitar, vocals, keyboards, bass, percussion, vocoder
Chris Frantz – drums, percussion, synthesizer, backing vocals
Jerry Harrison – guitar, second vocals, organ, keyboards, backing vocals
Tina Weymouth – bass, synthesized bass, backing vocals


Gastmusiker:

Brian Eno – additional vocals
Wally Badarou – synthesizer, keyboards
Steve Scales – percussion
David van Tieghem – percussion
Bernie Worrell – keyboards
Alex Weir – guitar, backing vocals
Lynn Mabry – backing vocals
Ednah Holt – backing vocals
Jimmy Mcdonell – accordion
Lenny Picket – brass, tenor saxophone
Andrew Cader – rub board
Ellen Bernfeld – additional vocals
Erin Dickens – additional vocals
Diva Grey – additional vocals
Gordon Grody – additional vocals
Lani Groves – additional vocals
Kurt Yahijian – additional vocals
Steve Elfon – baritone saxophone
Robyn Eubanks – trombones
Laurie Frink – trumpet
Earl Garner – trumpet
Stan Harrison – alto saxophone
Abdou M’Boup – talking drums, congas
Yves N’Djock – guitar
Johnny Marr – 12-string guitar
Kristy McColl – background vocals
Brice Wassy – shaker
Nina Gioia – timbales
Brice Wassý – percussion, cow bells
Moussa Cissokao – congas
Nona Hendryx – additional background vocals
Tawatha Agee – additional background vocals
Dolette McDonald – additional background vocals


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1992


Stil: New Wave, Pop


Trackliste:

1. Psycho Killer (4:21)
2. Take Me To The River (5:02)
3. Once In A Lifetime (4:19)
4. Burning Down The House (4:01)
5. This Must Be The Place (Naive Melody) (4:55)
6. Slippery People (Live) (4:14)
7. Life During Wartime (Live) (5:04)
8. And She Was (3:39)
9. Road To Nowhere (4:20)
10. Wild Wild Life (3:41)
11. Blind (5:00)
12. (Nothing But) Flowers (5:34)
13. Sax And Violins (5:18)
14 Lifetime Piling Up (3:52)

Gesamtspieldauer: 1:03:27



In den Jahren von 1977 bis 1988 veröffentlichten die Talking Heads insgesamt acht Studioalben. „The Best Of – Once In A Lifetime“ ist dabei ihre erste „Best Of…“-Veröffentlichung, der noch zahlreiche folgen sollten. „The Best Of – Once In A Lifetime“ erschien im Oktober des Jahres 1992 auf dem Label EMI und wurde zumindest in Großbritannien mit „Gold“ ausgezeichnet.

Wie immer bei solch Kompilationsalben, wird man es kaum jeder beziehungsweise jedem Recht machen können. Sicherlich sind nicht alle eigenen „Hits“ enthalten, die man für sich auf den acht Studioalben entdeckt hat und selbst auf eine solche Zusammenstellung packen würde. Nun, eine ganz gute Übersicht über das Schaffen der Talking Heads erhält man allerdings, die Anfang bis Mitte der 80er Jahre zu den angesagtesten Bands überhaupt zählten. Zu hören gibt es auf „The Best Of – Once In A Lifetime“ zumeist sehr eingängige New Wave Lieder, von denen damals viele in den Radios rauf- und runtergespielt wurden. Einige der Titel gehen dabei schnell ins Ohr und verbleiben dort auch langfristig.

Bis auf die letzte, bisher unveröffentlichte Nummer, „Lifetime Piling Up“, stammen die Lieder von sieben der acht Studioalben. Lediglich das Album „Fear Of Music“ wurde hier überraschenderweise nicht berücksichtigt, da es sowohl bei Fans wie Kritikern hoch im Kurs steht. Die beiden Lieder „Slippery People“ und „Life During Wartime“ wurden dem Live-Album „Stop Making Sense“ aus dem Jahr 1984 entnommen. Vieles auf dieser Zusammenstellung macht Spaß. Die Lieder sind auch chronologisch angeordnet und werden jedoch zum Ende hin deutlich schwächer. Gerade die Titel, die von den Alben „True Stories“ und „Naked“ stammen, können dann leider nicht mehr so überzeugen.

Fazit: Einen sehr schönen Überblick über den New Wave der Talking Heads erhält man durchaus mit dieser Zusammenstellung „The Best Of – Once In A Lifetime“. Vieles darauf überzeugt, wenn man etwas mit elektronischen Klängen anzufangen weiß. Gegen Ende der Scheibe werden die chronologisch angeordneten Lieder schwächer. Ob das David Byrne und seine Mitmusiker auch so sahen beziehungsweise hörten und sich deshalb auflösten? Zehn Punkte.

Anspieltipps: Psycho Killer, Slippery People, And She Was, Road To Nowhere