Dienstag, 28. Februar 2017

Placebo – Once More With Feeling: Singles 1996-2004




Placebo – Once More With Feeling: Singles 1996-2004


Besetzung:

Brian Molko – lead vocals, guitars, bass guitar, keyboards, piano, percussion, harmonica, saxophone
Stefan Olsdal – bass guitar, guitars, keyboards, piano, backing vocals
Robert Schultzberg – drums, percussion
Steve Hewitt – drums, percussion


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Hut Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. 36 Degrees (3:07)
2. Teenage Angst (2:40)
3. Nancy Boy (3:19)
4. Bruise Pristine (3:36)
5. Pure Morning (3:59)
6. You Don't Care About Us (4:01)
7. Every You Every Me (3:34)
8. Without You I'm Nothing (4:14)
9. Taste in Men (3:59)
10. Slave To The Wage (3:46)
11. Special K (3:50)
12. Black-Eyed (3:44)
13. The Bitter End (3:11)
14. This Picture (3:35)
15. Special Needs (3:29)
16. English Summer Rain (3:10)
17. Protège-Moi (3:14)
18. I Do (2:27)
19. Twenty Years (4:19)

Gesamtspieldauer: 1:07:22




„Once More With Feeling: Singles 1996–2004“ ist ein Kompilationsalbum der englischen Alternative Rock Band Placebo. Veröffentlicht wurde das Album am 30. November 2004 auf dem Label Hut Records. Auf „Once More With Feeling: Singles 1996–2004“ sind alle Singles der Band in diesem Zeitraum enthalten. Die einzige Ausnahme stellt dabei ihre Debut-Single „Come Home“ dar. Dazu finden sich auf der Scheibe noch drei neue, bisher noch nicht veröffentlichte Titel. Diese Titel erklingen am Ende des Albums und heißen „Protège-Moi“, „I Do“ und „Twenty Years“.

Placebo stehen für kraftvollen und eingängigen Alternative Rock, bei dem auch immer sehr viel Wert auf die Melodie gelegt wird. In zu große Härte driftet die Musik der Engländer niemals ab. Das klingt alles sehr melodisch und geht zu jeder Zeit ins Ohr. „Once More With Feeling: Singles 1996–2004“ bietet dabei einen sehr schönen Überblick über das Schaffen und die Musik von Placebo in diesen ersten Jahren des Bandbestehens. Jedes Lied von Placebo ist durchdrungen vom Gesang des Brian Molko, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist, allerdings in seiner Zerrissenheit und anscheinenden Unsicherheit perfekt zum Sound von Placebo passt.

Auf solch ein „Best Of…“-Album gleich noch drei neue Lieder hinzuzufügen, lässt natürlich einen etwas faden Beigeschmack zurück. Dies bedeutet natürlich nichts anderes als einen Kaufanreiz für den Fan, der doch eigentlich schon alles von „seiner“ Band besitzt. Ganz fair ist das nicht, denn man hätte die Lieder natürlich auch mit auf die nächste Scheibe packen können. Nun, sei es drum, Placebo und deren Management haben sich anders entschieden und leider kann man an dieser Stelle noch nicht einmal behaupten, dass sich die drei Titel sowieso nicht lohnen. „Protège-Moi“ ist schon eine sehr überzeugende Nummer, wohingegen das kurze „I Do“ eher nach Durchschnitt klingt. Allerdings ist die letzte Nummer des Albums, „Twenty Years“, dann durchaus ein Höhepunkt, nicht nur dieser Zusammenstellung, sondern auch im Schaffen von Placebo. Tolle Melodie, schöne Steigerung und eine allgegenwärtige Melancholie, die über dem Titel schwebt, obwohl dies sicherlich kein langsames Lied ist. Sehr gelungen.

Fazit: „Once More With Feeling: Singles 1996–2004“ vermittelt den Hörerinnen und Hörern des Albums einen guten Überblick über die Musik von Placebo in den ersten Jahren ihrer Karriere. Gut gemachten Alternative Rock hört man hier, meist im Mid-Tempo gehalten, der dabei auch mal an Fahrt gewinnt, allerdings auch an anderer Stelle leiser und sanfter daherkommt. Um in den musikalischen Kosmos von Placebo einzusteigen, ist „Once More With Feeling: Singles 1996–2004“ bestens geeignet. Neun Punkte.

Anspieltipps: Every You Every Me, The Bitter End, This Picture, Protège-Moi, Twenty Years



Montag, 27. Februar 2017

Hugo Race + True Spirit – Long Time Ago




Hugo Race + True Spirit – Long Time Ago


Besetzung:

Hugo Race – voice, guitar, organ, samples, sitar, percussion, stomp
Chris Hughes – drums, cymbals, percussion, samples, tomtoms
Nico Mansy – hammond, guitar, piano, harmonium, banjo, theramin, keyboards
Michelangelo Russo – harmonica, harp, treatments, feedback
Marta Collica – voice
Bryan Colechin – backing vocals, bass, space bass, samples
Glenn. K. Mortimer – drums
Robin Casiander – violin, mandolin, strings
John Molineaux – harmonica
Ralf Droge – keyboards, trombone, accordion
Mick Harvey – piano, voice, brushed snare
Ronnie Hartwig – bass, 12-string
Nago Koite-Gueye – percussion
Kat Hope – flutes
Alex Hacke – guitar
Rainer Lingk – slide guitar
Jan D’Arc – cello
Chris Wilson – harmonica
John Murphy – percussion


Label: Glitterhouse Records


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Rock, Blues


Trackliste:

CD1:

1. Louise's Hands (Ghostmix) (4:10)
2. Solid State (Luna Mix) (4:23)
3. Apocalypse (5:04)
4. Polestar (Edited) (3:56)
5. Solar Temple (Unreleased) (4:57)
6. Keep It On (Edited) (5:24)
7. Golden Fly (3:04)
8. Great White (4:53)
9. Can't Find A Reason (4:14)
10. Valley Of Light (5:05)
11. Strike The Red Horizon (2000 Mix) (3:30)
12. Yeah, You Know (4:54)
13. Scorched Earth #3 / Pervatine Daze (Unreleased) (5:36)
14. John The Revelator (Live in Liubjana) (3:58)


CD2:

1. Three Forks (3:07)
2. Deepfried (4:10)
3. Saw The Lights Go By (VVV Mix) (4:09)
4. Icy Roads (4:47)
5. Preaching Blues (Unreleased) (5:51)
6. Papa Doc / Coup De Sang (Edited Version) (4:41)
7. Second Revelator (6:23)
8. River Of No Return (3:22)
9. Treat A Stranger Rright (Unreleased) (3:12)
10. Signifying (3:52)
11. Earls Murder (5:27)
12. Cyprus Grove Blues (3:23)
13. Rebel Walk (1:08)
14. Long Time Ago (5:02)

Gesamtspieldauer CD1 (1:03:15) und CD2 (58:38): 2:01:53




Ein Kompilationsalbum stellt die Platte „Long Time Ago“, auf welcher Hugo Race zusammen mit seiner Begleitband True Spirit zu hören ist, dar. Mit diesem Doppelalbum bekommt man eine Art „Best Of…“-Album geliefert, angereichert mit drei bisher unveröffentlichten Titeln, anderen Abmischungen und auch Live-Einspielungen. Veröffentlicht wurde „Long Time Ago“ im Jahr 2001 auf dem Label Glitterhouse Records.

Nun, „Long Time Ago“ macht leider nicht mehr Lust auf weitere Lieder des Hugo Race. Ganz im Gegenteil sogar, beginnt CD1 noch einigermaßen hörbar, ohne hier allerdings wirklich voll zu überzeugen, so wird es auf CD2 dann absolut schwierig. Ich mag gerne Experimente in der Musik, bin diesen gegenüber auch immer sehr aufgeschlossen, da auf diese Weise immer etwas Neues entsteht, was man auf „Long Time Ago“ allerdings zu hören bekommt, dass klingt weder interessant, noch melodiös, noch in irgendeiner anderen Art und Weise dazu prädestiniert, öfters aufgelegt zu werden. Zu hören bekommt man vor allen Dingen auf CD 2 eine Brühe aus Blues, Rock und scheinbaren Versuchen, irgendwie spannend zu klingen – klingt es allerdings nicht.

CD1 ist da noch deutlich besser gelungen. Eine düstere Stimmung liegt über jedem der Titel, eingängig ist dabei zwar so gut wie gar nichts, aber immerhin wird hier noch eine Atmosphäre transportiert, die durchaus was hat und in ihrem fast schon maroden Stil konsequent umgesetzt wird. Allerdings muss man auch hier wieder bemängeln, warum solchen Zusammenstellungen zum einen neue Lieder hinzugefügt werden, andererseits bereits bekannte Titel in neuen Abmischungen auftauchen. Das riecht immer irgendwie nach „Geldmacherei“, um den treuen Fan davon zu überzeugen, auch noch diese Scheibe zu erwerben, obwohl sie oder er 25 der enthaltenen 28 Lieder bereits besitzt.

Fazit: Hugo Race macht durchaus interessante Musik, manchmal. „Long Time Ago“ allerdings, welches eine Auswahl seiner Lieder aus der Zusammenarbeit mit True Spitrit enthält, langweilt meist extrem und noch schlimmer, nervt auf der zweiten CD sogar richtiggehend. Das ist dort dann weder Blues, noch Rock zu hören, sondern irgendein misslungener Versuch anders zu klingen. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Apocalypse, Polestar, Earls Murder



Sonntag, 26. Februar 2017

Funker Vogt – Survivor




Funker Vogt – Survivor


Besetzung:

Gerrit Thomas – synthesizer backing vocals
Jens Kästel – vocals
Kai Schmidt – lyrics
Thomas Kroll – guitars


Label: Synthetic Symphony


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: AggroTech


Trackliste:

1. Date Of Expiration (6:06)
2. This World (5:06)
3. History (5:10)
4. Obscure Pictures (5:04)
5. Compulsions (5:37)
6. Prisoners Of War (4:38)
7. Final Thrill (4:41)
8. Fallen Man (5:00)
9. Stolen Thoughts (4:37)
10. Lügner (5:24)
11. Faster Life (5:27)
12. Red Queen (12:17)

Gesamtspieldauer: 1:09:13




Funker Vogt ist ein deutsches Elektronik-Musik-Projekt, hauptsächlich bestehend aus dem Sänger Jens Kästel und dem „Programmierer“ Gerrit Thomas, der die Lieder schreibt und sie dann seinen Synthesizern entlockt. Der Stil ist mit AggroTech dabei ganz gut umschrieben, denn die Musik von Funker Vogt klingt zumeist sehr aggressiv und nach vorne preschend. Aber nicht nur deshalb passt die Umschreibung. Die Lieder selbst machen einen auch aggressiv, da sie auf die Dauer tierisch nerven. „Survivor“ heißt dabei das bereits siebte Studioalbum der „Band“, welches im Jahr 2002 auf Synthetic Symphony veröffentlicht wurde.

Dumpfe und knallende Beats, neben gar nicht melodischen Synthesizerläufen und mitunter geschrien wirkende Texte, das ist die Musik von Funker Vogt. Dass dies vielleicht auf mancher Tanzfläche Applaus findet, möchte ich gar nicht in Abrede stellen, jedoch einfach so Zuhause eingelegt, erzeugt die Musik den dringenden und unaufschiebbaren Drang, sofort den Raum zu verlassen. Und ganz ehrlich, an manchen Stellen erinnert die Musik auch an unsägliche Dieter Bohlen Stücke und zwar immer in den Momenten, an denen das Ganze etwas gedämpfter klingt.

So kann man auf „Survivor“ auch kaum etwas für sich entdecken, wenn man denn nicht gerade „Aggro Techno“ Liebhaber ist. Ich finde hier nur einen Titel, der mich zumindest etwas anspricht. Dieser befindet sich am Ende der Scheibe, heißt „Red Queen“ und hat so gar nichts mit dem Rest der Platte zu tun. Kein Techno mehr. Der Synthesizer klingt wie ein Piano und ein langsames und getragenes Lied entwickelt sich, in dem es auch eine Gitarre zu hören gibt und welches tatsächlich auch melodiös ist. Zumindest bis etwas über sechs Minuten, dann geht das Ganze ein etwas rhythmisches Experiment über, welches fast schon hypnotisch die restlichen sechs Minuten ausklingt.

Fazit: Ganz schwierige Musik gibt es auf „Survivor“ zu hören. Musik die sich aggressiv anhört und die auch aggressiv macht. Vielleicht macht dies zu hören auf der Tanzfläche Spaß, in den eigenen vier Wänden allerdings kaum. Bis auf die letzte Nummer „Red Queen“ ist das alles auf „Survivor“ für mich eine wahnsinnige Qual. AggroTech muss an eben mögen – oder eben nicht. Zwei Punkte.

Anspieltipps: Alles und Red Queen klingt ganz anders.



Samstag, 25. Februar 2017

Talking Heads – The Best Of – Once In A Lifetime




Talking Heads – The Best Of – Once In A Lifetime


Besetzung:

David Byrne – guitar, vocals, keyboards, bass, percussion, vocoder
Chris Frantz – drums, percussion, synthesizer, backing vocals
Jerry Harrison – guitar, second vocals, organ, keyboards, backing vocals
Tina Weymouth – bass, synthesized bass, backing vocals


Gastmusiker:

Brian Eno – additional vocals
Wally Badarou – synthesizer, keyboards
Steve Scales – percussion
David van Tieghem – percussion
Bernie Worrell – keyboards
Alex Weir – guitar, backing vocals
Lynn Mabry – backing vocals
Ednah Holt – backing vocals
Jimmy Mcdonell – accordion
Lenny Picket – brass, tenor saxophone
Andrew Cader – rub board
Ellen Bernfeld – additional vocals
Erin Dickens – additional vocals
Diva Grey – additional vocals
Gordon Grody – additional vocals
Lani Groves – additional vocals
Kurt Yahijian – additional vocals
Steve Elfon – baritone saxophone
Robyn Eubanks – trombones
Laurie Frink – trumpet
Earl Garner – trumpet
Stan Harrison – alto saxophone
Abdou M’Boup – talking drums, congas
Yves N’Djock – guitar
Johnny Marr – 12-string guitar
Kristy McColl – background vocals
Brice Wassy – shaker
Nina Gioia – timbales
Brice Wassý – percussion, cow bells
Moussa Cissokao – congas
Nona Hendryx – additional background vocals
Tawatha Agee – additional background vocals
Dolette McDonald – additional background vocals


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1992


Stil: New Wave, Pop


Trackliste:

1. Psycho Killer (4:21)
2. Take Me To The River (5:02)
3. Once In A Lifetime (4:19)
4. Burning Down The House (4:01)
5. This Must Be The Place (Naive Melody) (4:55)
6. Slippery People (Live) (4:14)
7. Life During Wartime (Live) (5:04)
8. And She Was (3:39)
9. Road To Nowhere (4:20)
10. Wild Wild Life (3:41)
11. Blind (5:00)
12. (Nothing But) Flowers (5:34)
13. Sax And Violins (5:18)
14 Lifetime Piling Up (3:52)

Gesamtspieldauer: 1:03:27




In den Jahren von 1977 bis 1988 veröffentlichten die Talking Heads insgesamt acht Studioalben. „The Best Of – Once In A Lifetime“ ist dabei ihre erste „Best Of…“-Veröffentlichung, der noch zahlreiche folgen sollten. „The Best Of – Once In A Lifetime“ erschien im Oktober des Jahres 1992 auf dem Label EMI und wurde zumindest in Großbritannien mit „Gold“ ausgezeichnet.

Wie immer bei solch Kompilationsalben, wird man es kaum jeder beziehungsweise jedem Recht machen können. Sicherlich sind nicht alle eigenen „Hits“ enthalten, die man für sich auf den acht Studioalben entdeckt hat und selbst auf eine solche Zusammenstellung packen würde. Nun, eine ganz gute Übersicht über das Schaffen der Talking Heads erhält man allerdings, die Anfang bis Mitte der 80er Jahre zu den angesagtesten Bands überhaupt zählten. Zu hören gibt es auf „The Best Of – Once In A Lifetime“ zumeist sehr eingängige New Wave Lieder, von denen damals viele in den Radios rauf- und runtergespielt wurden. Einige der Titel gehen dabei schnell ins Ohr und verbleiben dort auch langfristig.

Bis auf die letzte, bisher unveröffentlichte Nummer, „Lifetime Piling Up“, stammen die Lieder von sieben der acht Studioalben. Lediglich das Album „Fear Of Music“ wurde hier überraschenderweise nicht berücksichtigt, da es sowohl bei Fans wie Kritikern hoch im Kurs steht. Die beiden Lieder „Slippery People“ und „Life During Wartime“ wurden dem Live-Album „Stop Making Sense“ aus dem Jahr 1984 entnommen. Vieles auf dieser Zusammenstellung macht Spaß. Die Lieder sind auch chronologisch angeordnet und werden jedoch zum Ende hin deutlich schwächer. Gerade die Titel, die von den Alben „True Stories“ und „Naked“ stammen, können dann leider nicht mehr so überzeugen.

Fazit: Einen sehr schönen Überblick über den New Wave der Talking Heads erhält man durchaus mit dieser Zusammenstellung „The Best Of – Once In A Lifetime“. Vieles darauf überzeugt, wenn man etwas mit elektronischen Klängen anzufangen weiß. Gegen Ende der Scheibe werden die chronologisch angeordneten Lieder schwächer. Ob das David Byrne und seine Mitmusiker auch so sahen beziehungsweise hörten und sich deshalb auflösten? Zehn Punkte.

Anspieltipps: Psycho Killer, Slippery People, And She Was, Road To Nowhere



Freitag, 24. Februar 2017

Blackberry Smoke – Leave A Scar Live North Carolina




Blackberry Smoke – Leave A Scar Live North Carolina


Besetzung:

Charlie Starr – lead vocals, guitars
Brit Turner – drums
Richard Turner – bass, backing vocals
Paul Jackson – guitars, backing vocals
Brandon Still – piano, organ


Label: 3 Legged Records


Erscheinungsdatum: 2014


Stil: Southern Rock


Trackliste:

CD1:

1. Shakin' Hands With The Holy Ghost (3:54)
2. Sanctified Woman (3:36)
3. Testify (4:43)
4. Good One Comin' On (3:48)
5. Six Ways To Sunday (3:53)
6. Ain't Got The Blues (4:26)
7. Lucky Seven (3:15)
8. Pretty Little Lie (3:37)
9. Restless (4:20)
10. Up In Smoke (3:39)
11. Crimson Moon (4:36)
12. The Whippoorwill (6:05)
13. Son Of The Bourbon (4:28)


CD2:

1. Everybody Knows She's Mine (4:37)
2. One Horse Town (4:06)
3. Lesson In A Bottle (4:47)
4. Ain't Much Left Of Me (7:13)
5. Leave A Scar (4:34)
6. Sleeping Dogs (10:23)
7. Payback's A Bitch (4:48)
8. Up The Road (6:26)
9. Shake Your Magnolia (4:29)

Gesamtspieldauer CD1 (54:25) und CD2 (51:27): 1:45:52


DVD:

Film: 1:31:25
Konzert: 1:17:57
Bonus Features: 13:42




Blackberry Smoke ist eine US-amerikanische Southern Rock bis Blues- und Country Rock Band aus Atlanta, Georgia. Seit dem Jahr 2004 haben die fünf Musiker bisher fünf Studioalben veröffentlicht. „Leave A Scar Live North Carolina“ ist ihre bisher einzige Live-Veröffentlichung, die im Juli des Jahres 2014 auf dem Label 3 Legged Records veröffentlicht worden ist. Hierbei haben Blackberry Smoke wahrlich ein sehr umfangreiches Album zusammengestellt. Zwei CD’s und eine DVD umfasst die Veröffentlichung, womit man das Konzert in North Carolina nicht nur hören, sondern sich auch ansehen kann.

Freunde des Southern Rock, der auch eine kleine Prise Blues und Country enthält, werden hier definitiv Spaß daran finden denn auf „Leave A Scar Live North Carolina“ gibt es die geballte Ladung dieses musikalischen Genres. Ist man nicht Anhänger dieser musikalischen Richtung, dann sieht das Ganze schon sehr viel schwieriger aus – beziehungsweise hört sich die Musik nicht mehr ganz so gut an. Bei mir ist das leider so, dieses patriotische Geschwafel geht mir sowieso auf den Senkel, die groovenden Stücke packen mich allerdings auch so überhaupt nicht musikalisch. Am ehesten gefällt mir die Musik dieser Bands, wie zum Beispiel von Lynyrd Skynyrd, wenn sie nicht nach Southern Rock klingen und auch textlich ein wenig Abwechslung bieten. Bei Lynyrd Skynyrd ist das ab und zu der Fall, da kann mich auch deren Musik überzeugen. Blackberry Smoke sind da anders, sie ziehen ihre Musik vom ersten bis zum letzten Takt durch, sodass hier lediglich die Freunde dieses musikalischen Stils auf ihre Kosten kommen – mich spricht das leider gar nicht an, es langweilt eher.

So fällt es mir auch relativ schwer, hier Höhepunkte zu nennen, die ich als solche zu identifizieren weiß. In meinen Ohren und für meinen ganz persönlichen Musikgeschmack geht das noch am ehesten bei den Titeln „Testify“, „Pretty Little Lie“, „One Horse Town“ und „Sleeping Dogs“. Allerdings klingen die Nummern für mich sowieso alle sehr ähnlich, da sich mir diese Musik einfach nicht erschließen will. Mein Problem.

Fazit: Freunde und Fans des Southern Rocks kommen hier absolut auf ihre Kosten. Diesen gibt es auf „Leave A Scar Live North Carolina“ exzessiv zu hören, untermalt noch mit ein paar Klängen Blues und Country. Ich kann jedoch diese Musik im Grunde genommen auch nicht fair beurteilen, da sie es zu keinem Zeitpunkt schafft, mich zu packen und mich einzufangen. Ich höre und sehe hier nur Langweile. Sorry. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Testify, Pretty Little Lie, One Horse Town, Sleeping Dogs



Donnerstag, 23. Februar 2017

Pure Inc. – Pure Inc.




Pure Inc. – Pure Inc.


Besetzung:

Gianni Pontillo – the throat
Sandro Pellegrini – guitars
Gentman – bass
Dave Preissel – drums


Gastmusiker:

Pascal Van Doyen – additional guitars
Ursi Ingold – female vocals
Guiseppe Piazzi – percussion
José Espasandin – samples


Label: AFM Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Hard Rock, Heavy Metal


Trackliste:

1. Fear My Eyes (4:18)
2. Genius (3:19)
3. Piece Of Mind (2:32)
4. On The Verge (4:06)
5. Next To You (3:54)
6. Promise (4:03)
7. T.O.T. (4:42)
8. Black Tea (2:50)
9. Believin' (3:48)
10. Falling Season (7:24)

Gesamtspieldauer: 41:02




Pure Inc. war eine Schweizer Hard Rock bis Heavy Metal Band aus dem Kanton Basel. Insgesamt vier Alben veröffentlichten Pure Inc. im Laufe ihres Bestehens, von der Gründung im Jahr 1994 bis zur Auflösung 2011. „Pure Inc.“ aus dem Jahr 2004 ist dabei ihr selbstbetiteltes Debut-Album und erschien auf dem Label AFM Records.

Zu hören gibt es auf diesem Album gut gemachten und überzeugenden Heavy Metal, der nicht nur ordentlich knallt, sondern dabei auch niemals die Melodie des Songs vernachlässigt. Vieles auf „Pure Inc.“ geht ins Ohr, überzeugt dabei und hört man immer wieder gerne, da einige der Lieder Souren hinterlassen. Hier gibt es den harten Rocker, der zum ausgedehnten Headbanging einlädt, neben der sanften, weichen und überaus melodiösen Ballade, mit der Heavy Metal Bands immer auch ihren weichen Kern neben der groben Schale zu präsentieren verstehen.

Nun, auf „Pure Inc.“ von Pure Inc. hört man nicht unbedingt Neues, jedoch Altbewährtes, wenn man auf die härteren Töne in der Musik steht. Und all dieses wird noch interessanter, je öfters man die Scheibe einlegt. Höhepunkt der Platte ist dabei die letzte Nummer, „Falling Season“. Ein rockiges Lied, welches sanft eingeleitet wird und gegen Ende hin einen fast schon hypnotischen Instrumentalteil aufweist, der wunderbar ins Ohr geht. Das Lied wird auf fast siebeneinhalb Minuten ausgedehnt und ist dabei keine Sekunde zu lang. Klasse Titel der zeigt, wie genial Hard Rock klingen kann.

Fazit: Wer auf Heavy Metal oder Hard Rock steht, die oder der wird an „Pure Inc.“ von Pure Inc. garantiert Gefallen finden. Die Mischung zwischen harten Titeln und weichen Balladen stimmt, die Lieder gehen ins Ohr und im Falle des letzten Liedes „Falling Season“ sogar so gut, dass man die Scheibe immer wieder hören möchte. Ein überzeugendes Album einer fast unbekannten Band. Neun Punkte.

Anspieltipps: Falling Season



Mittwoch, 22. Februar 2017

Friends Of Dean Martinez – Atardecer




Friends Of Dean Martinez – Atardecer


Besetzung (ohne Instrumentenangabe):

Bill Elm
Dave Lachance
Andrew Linares
Jon Bookout
James Schneider
Stewart Cochran
Laurel Elm


Label: Knitting Factory Records


Erscheinungsdatum: 1999


Stil: Instrumentalmusik, Americana, Ambient, Lounge


Trackliste:

1. Quickening (1:33)
2. Ethchlorvynol (2:15)
3. La Fin De L'Ete (3:07)
4. Otra Vez (3:02)
5. Inner Sanctum (4:34)
6. Casa Mila (3:57)
7. Atardecer (3:29)
8. Twilight Sleep (5:24)
9. Contact (3:21)
10. Spoonie (5:24)
11. Coppertone (2:04)

Gesamtspieldauer: 38:14




„Friends Of Dean Martinez“ ist eine instrumentale Rock Band, die unter anderem aus Mitgliedern der Bands Giant Sand, Calexico und Naked Prey besteht. Beschreiben lässt sich die Musik am ehesten mit einer Mischung aus Americana, Chill Out bis Ambient Musik, unterfüttert von ein paar psychedelischen Klängen und ab und an Rumba Rhythmen. „Atardecer“ heißt dabei das dritte Studio-Album dieser Formation und erschien im Jahr 1999 auf dem Label Knitting Factory Records.

Wenn man sich die Mischung der musikalischen Genres ansieht, die die Friends Of Dean Martinez hier ihren Hörerinnen und Hörern bieten, dann muss man zwangsläufig denken, dass dies eine etwas seltsame bis krude Kombination darstellt. Hört man dann die Scheibe, wird man auch in dieser Annahme bestätigt. Zu hören ist auf „Atardecer“ Instrumentalmusik, die oftmals auch etwas an Filmmusik erinnert, wenn gerade die großen Weiten des mittleren Westens der USA eingeblendet werden und ein Cowboy einsam durch die Wüste reitet oder – vielleicht noch eher – ein Pick Up über einsame Wüstenstraßen gleitet.

Das klingt zwar alles ganz interessant, da eben so anders, weil diese Kombination aus Americana, Ambient und psychedelischen Tönen gibt es so nicht unbedingt oft zu hören – jedoch überzeugend ist das auch nicht. Das wiederum liegt nicht mal an der Kombination der musikalischen Genres, sondern sehr viel eher an den Titeln selbst, die einfach irgendwie langweilig klingen. Alles fließt so etwas unaufgeregt an einem vorbei, mal ganz nett zu hören, aber nichts, was man bewusst gerne öfters auf- und einlegen würde. So gibt es auch auf der Platte keine Höhepunkte, nichts was einen besonders mitreißen würde. Man muss allerdings auch nicht fluchtartig den Raum verlassen, wenn die Friends Of Dean Martinez ihr Album „Atardecer“ anstimmen. Viel mehr Lob finde ich da aber gerade nicht.

Fazit: Ein Instrumental-Album mit Americana und diversen anderen musikalischen Genres, von Ambient bis Psychdelic, das ist auf „Atardecer“ zu hören. Was im ersten Moment vielleicht noch ein wenig spannend klingt, erweist sich beim Zuhören als eher langweilig. Man kann das hören, vor allem, wenn man auf den Stil Americana steht, aber begeistern, nein begeistern kann diese Musik wahrlich nicht. Sie langweilt eher etwas. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Casa Mila, Atardecer



Dienstag, 21. Februar 2017

Deus – Selected Songs 1994 – 2014




Deus – Selected Songs 1994 – 2014


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Play It Again Sam


Erscheinungsdatum: 2014


Stil: Independent Rock


Trackliste:

CD1:

1. Instant Street (6:13)
2. The Architect (3:57)
3. Little Arithmetics (4:29)
4. Constant Now (3:46)
5. Hotellounge (Be The Death Of Me) (6:23)
6. Slow (6:09)
7. Roses (4:52)
8. Via (4:12)
9. Quatre Mains (4:54)
10. Fell Off The Floor, Man (5:14)
11. Sun Ra (Live At A38 Budapest, 03.03.2012) (6:13)
12. Suds & Soda (5:13)
13. Theme From Turnpike (5:46)
14. Ghost (4:33)
15. Bad Timing (7:07)


CD2: 

16. The Real Sugar (3:57)
17. Nothing Really Ends (5:28)
18. Serpentine (3:18)
19. Magic Hour (5:24)
20. Eternal Woman (4:23)
21. Right As Rain (4:22)
22. Include Me Out (5:01)
23. 7 Days, 7 Weeks (3:54)
24. Nothings (2:29)
25. Wake Me Up Before I Sleep (2:55)
26. Smokers Reflect (4:27)
27. Secret Hell (5:00)
28. Magdalena (4:58)
29. Disappointed In The Sun (6:04)
30. Twice (We Survive) (4:31)

Gesamtspieldauer CD1 (1:19:09) und CD2 (1:06:17): 2:25:26




„Selected Songs 1994 – 2014“ ist eine Art „Best Of…“-Album der belgischen Band Mal Deus, die sich hin du wieder auch gerne dEUS schreibt. Tom Barman, der Kopf hinter der „Überschrift“ Deus, hat hier dreißig Titel auf zwei CD’s zusammengestellt, die das Wirken und Schaffen der Band in diesen zwei Jahrzehnten durchaus sehr gut wiedergeben. Neben den etwas bekannteren Stücken gibt es hier auch ausgefallenere Musik zu hören, die Deus eben zu einer ganz besonderen und garantiert nicht alltäglichen Band werden lässt.

Mag man diesen Sound von Deus, dann wird man begeistert sein von „Selected Songs 1994 – 2014“. Die Lieder sind auf dem Album so angeordnet, dass ein eher „normales“ Alternative- bis Independent-Rock Lied zwischen zwei Nummern angesiedelt ist, die dann deutlich experimenteller und schräger klingen. So wird die Scheibe niemals langweilig, allerdings kann man sich hier auch nicht auf eine bestimmte Richtung in der Musik einstellen. Dies liegt auch daran, dass die Stücke nicht chronologisch angeordnet wurden, sondern wild durcheinandergemischt sind. Die etwas avantgardistischeren Titel der frühen Zeit treffen auf die eher rockigen Nummern der neueren Karriere von Deus.

Unveröffentlicht war von den Titeln bisher nur die Live-Version von „Sun Ra“, ansonsten befinden sich die Lieder auf den bisherigen Studio-Alben. Höhepunkte findet man natürlich einige auf „Selected Songs 1994 – 2014“, wenn man diese ausgewählten Stücke sicherlich auch nicht alle als die Lieder ansieht, welche man selbst dem Album hinzugefügt hätte. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Um jedoch zumindest ein paar Höhepunkte zu nennen, seien an dieser Stelle die Lieder „Instant Street“, „The Architect“, „Quatre Mains“, „Theme From Turnpike“, „Bad Timing“, „Right As Rain“, „Magdalena“ und „Twice (We Survive)“ erwähnt. Alles Indie-Rock-Stücke, die das gewisse Etwas haben, was einen guten Song von einem mittelmäßigen unterscheidet. Alles Nummern, die ins Ohr gehen und dabei niemals platt klingen. Jemand anderes hätte hier aber wohl wieder andere Titel aufgeführt, auch hier, Geschmackssache eben.

Fazit: „Selected Songs 1994 – 2014“ ist ein „Best Of…“-Album der belgischen Band Deus. Besitzt man die Studioalben bereits, so muss man diese Scheibe wahrlich nicht besitzen, auf der lediglich das live eingespielte „Sun Ra“ in dieser Version noch unbekannt ist. Mag man sich allerdings einen Überblick über das Werk von Deus in diesen Jahren verschaffen, so ist „Selected Songs 1994 – 2014“ sicherlich eine lohnende Anschaffung. Die Musik selbst ist interessanter und spannender Indie-Rock, die lohnt gehört zu werden. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Bad Timing, Magdalena, Twice



Montag, 20. Februar 2017

Depeche Mode – The Singles 86>98




Depeche Mode – The Singles 86>98


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Mute Records


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Synthie Pop, New Wave

Trackliste:

CD1:

1. Stripped (3:51)
2. A Question Of Lust (4:30)
3. A Question Of Time (4:00)
4. Strangelove (3:47)
5. Never Let Me Down Again (4:22)
6. Behind The Wheel (4:02)
7. Personal Jesus (3:46)
8. Enjoy The Silence (4:16)
9. Policy Of Truth (5:14)
10. World In My Eyes (3:57)


CD2:

1. I Feel You (4:35)
2. Walking In My Shoes (5:02)
3. Condemnation (3:23)
4. In Your Room (4:50)
5. Barrel Of A Gun (5:27)
6. It's No Good (5:59)
7. Home (5:46)
8. Useless (4:53)
9. Only When I Lose Myself (4:41)
10. Little 15 (4:14)
11. Everything Counts (live) (6:38)

Gesamtspieldauer CD1 (41:51) und CD (55:31): 1:37:22




Im September des Jahres 1998 erschien das Kompilationsalbum „The Singles 86>98“ der englischen Synthie-Pop-Band Depeche Mode. Diese Zusammenstellung ist eine Fortsetzung der 1985er Veröffentlichung „The Singles 81>95“ und auch diese Scheibe erschien wieder bei Mute Records, dieses Mal jedoch in Form eines Doppelalbums, da hier die Singles von fünf Studioalben untergebracht werden wollten.

Dieses Mal sind Studio-Alben fünf bis neun von Depeche Mode vertreten. Vom fünften Album „Black Celebration“ aus dem Jahr 1986 stammen die Titel 1 bis 3 der ersten CD. Die sechste Scheibe von Depeche Mode, „Music For The Masses“ aus dem Jahr 1987 ist mit den Liedern 4, 5 und 6 der ersten CD, sowie mit „Little 15“, Lied Nummer 10 auf CD 2, vertreten. Das siebte Album von Depeche Mode heißt „Violator“, erschien im Jahr 1990 und steuert die Lieder 7 bis 10 der ersten CD zu diesem Kompilationsalbum bei. Auf CD 2 stammen die ersten vier Stücke vom achten Album „Songs Of Faith And Devotion“, welches 1993 veröffentlicht wurde. Und ebenfalls vier Stücke, die Lieder 5 bis 8 waren ursprünglich auf dem neunten Album „Ultra“ aus dem Jahr 1997 enthalten. Schließlich folgt mit „Only When I Lose Myself“ ein bisher unveröffentlichter Titel. Das bereits erwähnte „Little 15“, welches nicht chronologisch eingeordnet ist, da es nur in Europa als Single veröffentlicht worden war, folgt im Anschluss daran. Zum Abschluss hört man schließlich noch die Nummer „Everything Counts“, ursprünglich vom 83er Album „Construction Time Again“ stammend, hier jedoch in der Version vom 1989er Live-Album „101“. Alle Titel auf „The Singles 86>98“ wurden neu remastert.

Auf „The Singles 86>98“ klingen Depeche Mode deutlich eingängiger, als noch auf „The Singles 81>85“. Zwar ist die Musik der Band immer noch dem Synthie Pop zuzuschreiben, jedoch gibt es hier sehr viel mehr Ausflüge in den Bereich des New Wave und vor allen Dingen kann man auf diesem Album deutlich mehr wunderschöne Melodien entdecken, die einen einzufangen verstehen. Beispiele dafür wären die Lieder „Stripped“, „Never Let Me Down Again“, „Walking In My Shoes“, „In Your Room“, „It's No Good“ oder das bereits mehrfach erwähnte „Little 15“, um an dieser Stelle nur einige zu nennen. In dieser Schaffensphase von Depeche Mode beweist Martin Gore, der alle Titel komponierte, sein Gespür für die eingängige Melodie, die sich festsetzt. Nicht überraschend ist von daher auch, dass sich die ursprünglichen Platten, denen diese Singles zugrunde liegen, wesentlich besser verkauften als noch jene, aus denen das Kompilationsalbum „The Singles 81>85“ zusammengestellt war.

Fazit: Man bekommt mit diesem Doppelalbum einen sehr schönen Überblick über das Schaffen von Depeche Mode in den Jahren 1986 bis 1998. Viele der darauf enthaltenen Lieder können auch Freundinnen und Freunde des Rocks überzeugen, da hier eben Lieder enthalten sind, die wirken. Nicht alles gefällt dabei restlos, doch die besseren Nummern überwiegen, was „The Singles 86>98“ zu einem hörenswerten Album werden lässt. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Stripped, Never Let Me Down Again, Walking In My Shoes, In Your Room, It's No Good, Little 15



Sonntag, 19. Februar 2017

The Pineapple Thief – 10 Stories Down




The Pineapple Thief – 10 Stories Down


Besetzung:

Bruce Scoord – vocals, guitars and keyboards
Jon Sykes – bass guitar and backing vocals
Wayne Higgins – guitars and backing vocals
Keith Harrison – drums and backing vocals
Matt O’Leary – keyboards


Gastmusiker:

Richard Hunt – violin
Libby Bramley – backing vocals
Steve Kitch – piano
Steve Brock – acoustic guitar
Jim Brooks – acoustic guitar


Label: Kscope


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Art Rock, Alternative Rock


Trackliste:

CD1: 

1. Prey For Me (6:39)
2. Clapham (4:31)
3. Wretched Soul (4:56)
4. The World I Always Dreamed Of (6:39)
5. Start Your Descent (3:57)
6. My Own Oblivion (3:38)
7. It's Just You And Me (4:59)
8. The Answers (5:27)
9. From Where You're Standing (3:59)
10. I Will Light Up Your Eyes (7:20)
11. Who Will Light Up Your Eyes? (7:52)


CD2 (8 Days Later):

1. Sunday: Crash (6:24)
2. Monday: Sleep (5:24)
3. Tuesday: Haboob (9:09)
4. Wednesday: The Snail Song (8:31)
5. Thursday: Fifty Four (7:01)
6. Friday: 5 Minutes (5:12)
7. Saturday: Reverse (8:24)
8. Sunday: King Street (8:24)

Gesamtspieldauer CD1 (1:00:03) und CD2 (58:31):1:58:34




„10 Stories Down“ heißt das vierte Studioalbum der englischen Band The Pineapple Thief. „10 Stories Down“ wurde ursprünglich im Juni des Jahres 2005 auf dem Label Cyclops Records veröffentlicht. Die ersten 1000 Pressungen des Albums enthielten damals eine Bonus CD mit dem Namen „8 Days Later“. Später gab es das Album dann nur noch in der einfachen Version. Im Rahmen der Wiederveröffentlichung im Jahr 2011, die eine remasterte Fassung des Albums beinhaltete, wurde auch die Bonus CD auf Kscope wieder mitveröffentlicht.

„10 Stories Down“ bietet all das, was sich der Pineapple Thief Fan wünscht. Abwechslungsreiche und gleichzeitig melodische Kompositionen, die ziemlich schnell ins Ohr gehen und dabei trotzdem mit jedem weiteren Durchlauf der Scheibe noch „wachsen“ und noch mehr überzeugen. Trotzdem klingen The Pineapple Thief hier ein wenig mehr nach Alternative Rock, als nach Art Rock oder gar Progressive Rock. Die einzelnen Lieder sind kompakter geraten, wenn sie dabei auch durchaus noch sehr abwechslungsreich sind. Die sich immer wieder wiederholenden, oftmals fast schon hypnotisch wirkenden Passagen in der Musik von Pineapple Thief, fehlen auf „10 Stories Down“. Fehlen fast, hätte es wohl besser heißen sollen, denn in den letzten beiden Titeln „I Will Light Up Your Eyes“ und „Who Will Light Up Your Eyes?“ sind diese Abschnitte durchaus vorhanden. Beide Lieder gehören nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich zusammen, weshalb der Titel des Albums „10 Stories Down“ dann bei elf Liedern auch durchaus wieder Sinn ergibt.

Nun, Freunde des Art Rock und des Progressive Rock werden jedoch mit der Bonus CD „8 Days Later“ sogar noch deutlich mehr auf ihre Kosten kommen. Ursprünglich war diese Scheibe nur den ersten 1000 Pressungen beigelegt, seit der remasterten Wiederveröffentlichung wird „10 Stories Down“ zusammen mit „8 Days Later“ als Doppel-CD vertrieben. Angeblich wurden die Lieder auf „8 Days Later“ innerhalb von acht Tagen entwickelt, aufgenommen und abgemischt. Sollte dem wirklich so sein, dann muss man sich vor Bruce Scoord fast schon verneigen, denn dieses Album enthält so viel gute Musik, die manch anderer Musiker nicht in acht Jahrzehnten zustande bringen würde. Auf der Scheibe hört man gesungene Lieder neben Instrumentalstücken, die beide mit Geräuschen aus der Umgebung des Studios unterfüttert wurden. Auf „8 Days Later“ gibt es dann auch diese progressiven Ansätze in der Musik von Pinapple Thief, sehr viel mehr als noch auf „10 Stories Down“. Lange Instrumentalpassagen erklingen hier neben sehr melodischen Gesangsabschnitten. Immer wieder gibt es atmosphärische Wechsel in der Musik zu hören, was dieses Album nochmal ein wenig spannender macht. Wenn nur alle musikalischen Zugaben so klingen würden…

Fazit: Eine schöne und eingängige Platte ist „10 Stories Down“ geworden. Die Musik von The Pineapple Thief klingt darauf songorientierter, jedoch keinesfalls weniger melodiös. Der erste positive Eindruck, den das Album hinterlässt, verstärkt sich noch mit jedem weiteren Durchlauf. Und dann beinhaltet die Scheibe eine Bonus-CD mit dem Namen „8 Days Later“. Damit kommen nun alle diejenigen Hörerinnen und Hörer auf ihre Kosten, die das etwas Ausgefallenere suchen und denen die Musik von The Pineapple Thief auf „10 Stories Down“ noch ein wenig zu konventionell war. Beide CD’s sind auf ihre Art und Weise überzeugend und sehr empfehlenswert. Elf Punkte.

Anspieltipps: I Will Light Up Your Eyes, Who Will Light Up Your Eyes?, Monday: Sleep, Tuesday: Haboob



Samstag, 18. Februar 2017

Tori Amos – To Venus And Back




Tori Amos – To Venus And Back


Besetzung:

Tori Amos – bösendorfer piano, synthesizer, vocals
Steve Caton – guitar
Jon Evans – bass
Matt "The Human Loop" Chamberlain - drums, percussion
Andy Gray – additional drum programming on "Suede", "Riot Proof" and "Dātura"


Label: Atlantic Records


Erscheinungsdatum: 1999


Stil: Pop, Rock


Trackliste:

CD1:

1. Bliss (3:42)
2. Juárez (3:48)
3. Concertina (3:56)
4. Glory of the 80's (4:03)
5. Lust (3:53)
6. Suede (4:58)
7. Josephine (2:29)
8. Riot Poof (3:28)
9. Dātura (8:25)
10. Spring Haze (4:44)
11. 1000 Oceans (4:19)


CD2:

1. Precious Things (7:38)
2. Cruel (6:47)
3. Cornflake Girl (6:32)
4. Bells For Her (5:42)
5. Girl (4:15)
6. Cooling (5:09)
7. Mr. Zebra (1:17)
8. Cloud On My Tongue (4:58)
9. Sugar (5:10)
10. Little Earthquakes (7:37)
11. Space Dog (5:46)
12. Waitress (10:24)
13. Purple People (4:11)

Gesamtspieldauer CD1 (47:50) und CD2 (1:15:32): 2:03:22




„To Venus And Back“ heißt das fünfte Album der US-amerikanischen Sängerin Tori Amos. „To Venus And Back“ ist ein Doppelalbum, bestehend aus einem Studio-Album mit elf Liedern, welches im Booklet mit „Venus: Orbiting“ bezeichnet wird und einem Live-Album mit dreizehn Titeln, welches den Namen „Venus Live: Still Orbiting“ erhielt. Diese Aufnahmen stammen von ihrer Plugged Tour 1998 und stellen gleichzeitig die ersten offiziellen Live-Aufnahmen der Tori Amos dar.

Auf „To Venus And Back“ versuchte Tori Amos ein wenig mit den Sounds zu experimentieren. Das Piano und ihre Stimme in Kombination, ein Duo, welches sonst immer im Zentrum der Musik der Tori Amos steht, wurde auf „To Venus And Back“ teilweise etwas getrennt. Das Piano spielt hier eine deutlich untergeordnete Rolle, sehr viel mehr elektronische Klänge halten Einzug in die Musik der Tori Amos. Irgendwie scheint dies auch auf Kosten der Melodiösität zu gehen. Immer noch ist die Musik der US-Amerikanerin zwar eingängig, allerdings absolute Höhepunkte und Titel, die sich zu Ohrwürmern entwickeln, diese fehlen auf „To Venus And Back“. Alles klingt auf der Scheibe, jedoch nicht mehr ganz so überzeugend, Tori Amos hat mit ein „To Venus And Back“ ein eher durchschnittliches Album vorgelegt, welches sich insgesamt allerdings durchaus gut verkaufte.

Als zweite CD gibt es Live-Aufnahmen aus der 98er Tour „Plugged“. Hier bietet Tori Amos ihren Hörerinnen und Hörern einige gute und bekannte Nummern, allerdings auch fast schon selbstverliebte Ausbrüche wie bei „Cruel“. Etwas nervig ist auch immer das fast schon frenetische und immer gleiche Gekreische der Zuschauer, was irgendwie völlig überzogen wirkt und zum Teil auch in den Liedern selbst angestimmt wird. Nun, die schönen Momente gibt es schließlich dann doch auch auf „Venus Live: Still Orbiting“. „Cornflake Girl“, „Mr. Zebra“ und das hier wunderbar lange und ausgedehnte „Waitress“ sind alles Stücke, die sich wahrlich lohnen gehört zu werden. Ein wenig variiert Tori Amos in dem Konzert auch die Lieder, sodass hier für den Fan durchaus ein Mehrwert entsteht.

Fazit: Das fünfte Album der Tori Amos mit dem Namen „To Venus And Back“ ist sicherlich nicht ihr bestes geworden. Irgendwie fehlen darauf die absoluten Höhepunkte, die es sonst immer auf einer Scheibe der US-Amerikanerin zu hören gibt. Auch der Umstand, dem Synthesizer solch einen großen Raum zu gewähren, wirkt nicht unbedingt überzeugend für diese Art der Musik. Allerdings gibt es auch schöne Momente auf der Scheibe, die versöhnen. Meist sind es jene, wenn man Tori Amos am Flügel hört. Und die Live-CD? Die ist eine nette Dreingabe, nicht mehr und nicht weniger. Acht Punkte.

Anspieltipps: Bliss, Dātura, Spring Haze



Freitag, 17. Februar 2017

Iggy Pop – Nude & Rude: The Best Of Iggy Pop




Iggy Pop – Nude & Rude: The Best Of Iggy Pop


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 1996


Stil: Rock, Punk


Trackliste:

1. I Wanna Be Your Dog (3:10)
2. No Fun (5:16)
3. Search And Destroy (3:26)
4. Gimme Danger (3:23)
5. I'm Sick Of You (6:53)
6. Funtime (2:57)
7. Nightclubbing (4:12)
8. China Girl (5:08)
9. Lust For Life (5:13)
10. The Passenger (4:43)
11. Kill City (2:30)
12. Real Wild Child (Wild One) (3:40)
13. Cry For Love (4:28)
14. Cold Metal (3:28)
15. Candy (4:16)
16. Home (4:02)
17. Wild America (5:46)

Gesamtspieldauer: 1:12:39




„Nude & Rude: The Best Of Iggy Pop“ ist ein Kompilationsalbum über das Wirken des James Newell Osterberg, Jr., der allgemein sehr viel bekannter unter dem Namen Iggy Pop sein dürfte. Es ist dabei die erste „Best Of…-Platte“, welche der US-Amerikaner veröffentlichte und enthält Lieder aus der Zeit zwischen 1969 und 1993. Veröffentlicht wurde die Scheibe schließlich im Oktober des Jahres 1996 auf dem Label Virgin Records.

Die ersten beiden Titel stammen aus seiner Zeit bei den Stooges und sind dem Album „The Stooges“ aus dem Jahr 1969 entnommen. Die Lieder drei bis fünf stehen stellvertretend für seine Zeit bei Iggy & The Stooges. Wobei die Nummern „Search And Destroy“ sowie „Gimme Danger“ vom 1973er Album „Raw Power“ stammen. Das Lied „I'm Sick Of You“ wurde der gleichnamigen EP-Veröffentlichung aus dem Jahr 1977 entnommen. Die Stücke 6 bis 17 entstammen dann schließlich der Solo-Karriere des Iggy Pop ab dem Jahr 1977.

Alle sechzehn Titel geben einen ganz guten Überblick über das Schaffen des Iggy Pop in diesem Zeitraum von fast drei Jahrzehnten. Natürlich darf dabei das Stück „The Passenger“ aus seiner Solo-Zeit nicht fehlen, das wohl bekannteste und auch eingängigste Lied des Iggy Pop. Allgemein können die Solo-Werke allerdings etwas weniger überzeugen, als die Einspielungen auf diesem „Best Of…-Album“, die aus seiner Zeit mit den Stooges stammen. „I Wanna Be Your Dog“, „Gimme Danger“ und vor allen Dingen „I'm Sick Of You“ sind tolle Nummern, die sehr viel mehr wirken, als jene Lieder, die in späteren Karriereabschnitten des Iggy Pop hinzukamen. Dort fehlt es dann ein wenig an den berühmten Ecken und Kanten. Gut anhören lässt sich das alles, doch überzeugender und auch rauer, nimmt man jetzt mal „The Passenger“ beiseite, klang Iggy Pop während seiner Bandbeteiligung.

Fazit: Einen ganz guten Überblick über das Schaffen von Iggy Pop in nahezu drei Jahrzehnten erhält man mit „Nude & Rude: The Best Of Iggy Pop“. Überzeugender und spannender klingen dabei größtenteils die Lieder zu Beginn seiner Karriere. Im späteren Verlauf klang das alles ein wenig angepasster. Trotzdem hört man hier sicherlich keine schlechte Musik, die auch immer wieder mal begeistern kann. Allerdings passiert das eben nicht durchgängig, da manch Titel einfach zu „normal“ klingt. Acht Punkte.

Anspieltipps: I Wanna Be Your Dog, Gimme Danger, I'm Sick Of You, The Passenger



Donnerstag, 16. Februar 2017

Corvus Corax – Gaudia Vite ~live~




Corvus Corax – Gaudia Vite ~live~


Besetzung:

Castus Rabensang
Wim (Venustus)
Meister Selbfried
Teufel
Hatz
Harmann der Drescher
Kalauer
Ardor vom Venushügel


Label: Pica Records


Erscheinungsdatum: 2003


Stil: Mittelalter Rock


Trackliste:

1. Suam Elle Ires (4:52)
2. Neva Cengi Harbi (2:30)
3. Cheiron (4:57)
4. Douce Dame Joliet (2:25)
5. Ballade De Mercy (4:07)
6. Mit Dans Is All Die Werlt Genesen (3:36)
7. Nominalto (2:52)
8. Oro Se Vie (3:56)
9. Aia (4:39)
10. Titenka (3:35)
11. Ductia (5:11)
12. Platerspiel (8:12)
13. Filii Neidhardi (3:03)
14. Chou Chou Sheng (7:18)
15. Hymnus Apollon (9:35)

Gesamtspieldauer: 1:10:54




Musik ist so vielfältig und kann so viel Spaß machen. Ganz sicher findet jede und jeder irgendwo genau die Lieder, die sie oder ihn mitreißen und verzücken. Und genau so ist es auch mit Mittelalter Rock, wie Corvus Corax ihn präsentieren. Das kann durchaus gefallen, muss aber nicht. Auf diesem Live-Album scheinen die Zuseherinnen und Zuseher jedoch eine ganze Menge Spaß zu haben, wie man am Applaus hören kann. Im Jahr 2003 veröffentlichten Corvus Corax dieses, ihr zweites Live-Album unter dem Titel „Gaudia Vite ~live~“ auf dem Label Pica Records.

Gut möglich, dass solch ein Konzert, live erlebt, einen bleibenden positiven Eindruck hinterlässt, der einen begeistert. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt durchaus auch das Album zum Konzert, allerdings keinen wirklich angenehmen. Man kann von dieser Art der Musik halten was man will, das mag einem gefallen oder eben nicht, allerdings auf diesem Album wirkt das Ganze in meinen Ohren leider nur allzu nervig und fast schon penetrant. Diese unfassbar schnarrenden Töne, die dort den Dudelsäcken und den Schalmeien entlockt werden, die mag man ein bis zwei Titel unverletzt durchstehen, allerdings bei fünfzehn verschiedenen Liedern, die sich doch recht ähnlich anhören und allesamt ziemlich ähnlich gehalten sind, wird das auf die Dauer richtig fies.

Irgendwelche einzelne Stücke hier besonders herauszuheben erscheint mit einigermaßen schwierig, da sich die Titel wirklich alle sehr ähneln. Durchaus flott und treibend eingespielt, mit viel Rhythmus unterlegt und eben immer mit diesem schnarrenden Geräusch ausgestattet, kann man kaum eine Unterscheidung zwischen den einzelnen Liedern treffen. Welches da dann der Favorit ist, mag jeder für dich selbst bestimmen, ich finde diesen leider einfach nicht.

Fazit: Mittelalter Musik in der rockigen Variante gibt es auf „Gaudia Vite ~live~“ zu hören. Die einzelnen Lieder ähneln sich sehr und über allem schwebt der Dudelsack, der auf der Scheibe allgegenwärtig ist. So penetrant gegenwärtig, dass diese schnarrenden Töne mit der Zeit nur noch nerven und einen zu verfolgen scheinen. Drei Punkte.

Anspieltipps: Alles