Samstag, 12. November 2016

Starsailor – On The Outside




Starsailor – On The Outside


Besetzung:

Ben Byrne – drums
James Stelfox – bass
James Walsh – guitar and lead vocals
Barry Westhead – keyboards


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 2005


Stil: Alternative Rock


Trackliste:

1. In the Crossfire (3:17)
2. Counterfeit Life (3:31)
3. In My Blood (3:56)
4. Faith Hope Love (2:48)
5. I Don’t Know (3:22)
6. Way Back Home (3:11)
7. Keep Us Together (3:47)
8. Get Out While You Can (3:08)
9. This Time (3:33)
10. White Light (4:35)
11. Jeremiah (3:40)

Gesamtspieldauer: 38:52



Starsailor ist eine englische Alternative bis Post-Britpop Band, die sich im Jahr 2000 gründete. Insgesamt vier Alben haben die vier Musiker bisher veröffentlicht, nach der Veröffentlichung der letzten Platte im Jahr 2009, wurde dann eine Bandpause eingelegt. „On The Outside“ war das dritte Album von Starsailor und es erschien im Oktober 2005 auf dem Musiklabel EMI.

Auf „On The Outside“ hört man sehr eingängigen Alternative Rock, bei dem die Genrebezeichnung Post-Britpop gar nicht so weit hergeholt scheint. Aber es ist absolut Rock Musik, die man hier zu hören bekommt und zwar durchaus Rock Musik, die zu unterhalten weiß. Die Lieder von Starsailor sind allesamt sehr melodiös und gehen ins Ohr. Meist sind die Titel im Mid-Tempo gehalten, in die ganz harten Gefilde des Rocks driftet die Musik der Band niemals ab. Allerdings auch nicht in die sehr weichen. So ein Lied wie „Jeremiah“, das letzte auf der Platte, welches fast schon ein Folk Song ist, bildet da die Ausnahme.

Die Höhepunkte auf „On The Outside“ sind genau dieses „Jeremiah“. Ein Lied, mit dem man sich beim Hören in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückversetzt fühlt. Sehr, sehr eingängig und ein sanfter Ohrwurm. Etwas flotter sind dagegen die beiden Nummern in der Mitte des Albums, „Faith Hope Love“ und „I Don’t Know“. Die Aussage mit der Eingängigkeit und dem Ohrwurmcharakter stimmt auch in diesen beiden Fällen zu 100%. Schöne, melodiöse Nummern, die sich fest im Ohr fest verankern. Nun, allerdings befindet auch unter den restlichen acht Liedern kein Titel, den man besser mal wegdrücken oder überspringen müsste. Alles auf „On The Outside“ hat seine Qualität und lässt sich gut anhören. Keine Ahnung, ob es an dem immer mehr ausbleibenden Erfolg lag, dass die vier Engländer eine solch lange Pause einlegten. Wurde die erste Scheibe von Starsailor in Großbritannien noch mit Platin ausgezeichnet, so erreichte die zweite Platte Goldstatus. „On The Outside“ wurde schließlich noch mit Silber ausgezeichnet, wohingegen das letzte Album überhaupt keine guten Verkaufszahlen mehr erreichte. Hört man Starsailor auf „On The Outside“, ist das irgendwie sehr überraschend, denn radiotauglich ist diese Musik durchaus auch.

Fazit: „On The Outside“ von Starsailor ist ein gutes Alternative Rock Album geworden. Die einzelnen Lieder sind eingängig und melodiös, einige davon haben durchaus auch das Potential zu Lieblingsliedern zu werden. Pop findet sich auf „On The Outside“ nur marginal, der Mid-Tempo Rock steht im Vordergrund. Irgendwie überraschend, dass die Band in Deutschland nicht bekannter ist, denn wer Oasis mag, der beziehungsweise dem wird auch Starsailor gefallen. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Faith Hope Love, I Don’t Know, Jeremiah