Donnerstag, 14. Juli 2016

Big Country – The Crossing




Big Country – The Crossing


Besetzung:

Stuart Adamson – vocals, guitar, piano, e-bow
Bruce Watson – guitar, mandolin, sitar, vocals, e-bow
Tony Butler – bass, vocals
Mark Brzezicki – drums, percussion, vocals


Label: Mercury Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Alternative Rock, New Wave


Trackliste:

1. In A Big Country (4:43)
2. Inwards (4:36)
3. Chance (4:26)
4. 1000 Stars (3:52)
5. The Storm (6:21)
6. Harvest Home (4:20)
7. Lost Patrol (4:51)
8. Close Action (4:14)
9. Fields Of Fire (400 Miles) (3:31)
10. Porrohman (7:51)
11. Angle Park (4:07)
12. All Of Us (4:09)
13. The Crossing (7:08)
14. Heart & Soul (4:33)

Gesamtspieldauer: 1:08:49



„The Crossing“ heißt das erste Studio-Album der schottischen Rock-Band Big Country und wurde im Juli 1983 auf dem Plattenlabel Mercury Records veröffentlicht. „The Crossing“ ist die mit Abstand erfolgreichste Veröffentlichung der Band und erreichte in Großbritannien wie in Kanada Platin Status. Zu hören gibt es darauf eine irgendwie geartete Mischung aus Alternative Rock und New Wave.

Die Musik der Band ist nicht unbedingt spektakulär und erfindet auch kein neues musikalisches Genre – muss sie allerdings natürlich auch nicht. Das, was man Big Country jedoch wahrlich nicht absprechen kann ist, dass sie mit „The Crossing“ ein Album veröffentlicht haben, welches angefüllt ist mit leichten und größtenteils fröhlichen Titeln, die allesamt wirken und ins Ohr gehen. Ursprünglich waren das zehn Nummern, im Rahmen der remasterten Wiederveröffentlichung wurden dem Album die letzten vier Titel, von denen zwei („Angel Park“ und „Heart & Soul“) bereits auf der ursprünglichen Kassetten-Ausgabe des Albums im Jahr 1983 vorhanden waren, noch hinzugefügt.

Ein Höhepunkt der Scheibe ist das packende „The Storm“, bei dem man auch sehr gut die schottischen musikalischen Wurzeln der Band heraushören kann. Das Lied wirkt bereits beim ersten Mal des Hörens und weiß sich auch festzusetzen. Ebenfalls sehr gelungen ist „Lost Patrol“. Ein treibender Rhythmus und ein Refrain zum Mitgrölen bedingen den Wiedererkennungswert des Stücks. Und schließlich ist da auch noch der ursprünglich letzte Titel der Scheibe „Porrohman“. Nach zweieinhalb Minuten setzt hier erst der Gesang ein, der dann allerdings wieder schnell von einem längeren Instrumentalpart abgelöst wird. Es folgen ganz neue Parts und machen das Lied zu einer sehr abwechslungsreichen musikalischen Reise, die sich lohnt angetreten zu werden.

Fazit: „The Crossing“ ist das erste Album der schottischen Band Big Country und gleich ein überzeugendes geworden Die Stimmung auf der Scheibe ist eine fröhliche. Viele der Lieder gehen ins Ohr, auch wenn ein oder gar mehrere Ohrwürmer nicht auf der Platte vertreten sind. Trotzdem lässt sich das alles gut anhören und macht auch Spaß. Kein Meilenstein der Musik, jedoch ein Album, mit dem man nicht viel falsch machen kann, wenn man auf die Musik der 80er Jahre steht, die nicht ganz im Synthesizer-Wahn des New Wave der damaligen Zeit ertrinkt. Acht Punkte.

Anspieltipps: The Storm, Lost Patrol, Porrohman