Dienstag, 18. Dezember 2012

AC/DC – Highway To Hell




AC/DC – Highway To Hell


Besetzung:

Angus Young – guitar
Malcolm Young – guitar
Bon Scott – vocals
Phil Rudd – drums
Cliff Williams – bass


Label: Sony Music


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Hard-Rock


Trackliste:

1. Highway To Hell (3:28)
2. Girls Got Rhythm (3:23)
3. Walk All Over You (5:10)
4. Touch Too Much (4:26)
5. Beating Around The Bush (3:56)
6. Shot Down In Flames (3:23)
7. Get It Hot (2:35)
8. If You Want Blood (You’ve Got It) (4:37)
9. Love Hungry Man (4:17)
10. Night Prowler (6:28)

Gesamtspieldauer: 41:43



„Highway To Hell“ stellt gleichzeitig das fünfte Studioalbum sowie das letzte mit Leadsänger Bon Scott dar. 1979 erschienen, war es zusätzlich auch das bis dato erfolgreichste Album der Australier und sollte nur noch vom Nachfolger „Back In Black“ verkaufstechnisch getoppt werden. „Highway To Hell“ bedeutete zudem den endgültigen internationalen Durchbruch für AC/DC. Leider konnte Bon Scott diesen nicht mehr lange genießen, denn am Dienstag den 19. Februar 1980 verstarb der Sänger nach einer durchzechten Nacht durch Ersticken am eigenen Erbrochenen, als die Band sich gerade in London aufhielt, um das nächste Album einzuspielen. Und nicht zuletzt dieser Umstand trug wohl auch mit zu dem Erfolg dieses und des nächsten Albums bei: „Death sells!“

Musikalisch gibt sich „Highway To Hell“ sehr viel mainstreammäßiger als seine Vorgänger. Alles wirkt ein wenig glattgeschliffen und ist trotz des Genres Hard-Rock durchaus radiokompatibel zu nennen. Stellvertretend dafür stehen die beiden größten Hits des Albums „Highway To Hell“ und „Touch Too Much“. Beide Nummern sind überaus eingängig zu nennen und ersterer Song wohl auch das bekannteste Lied der Formation überhaupt.

Doch es fehlt dem Album ein wenig das Raue, welches den beiden Vorgänger-Platten „Let There Be Rock“ und „Powerage“ anhaftete und diese beiden Veröffentlichungen zu einem Erlebnis werden ließ. Dabei ist „Highway To Hell“ natürlich kein schlechtes Album, es ist sogar ein gutes, allerdings ohne, dass diesem das Besondere innewohnt. Manchmal darf Musik einfach nicht zu rund klingen, damit auch mal mehr hängenbleiben kann.

Fazit: „Highway To Hell“ ist ein gutes Hard-Rock-Album geworden, welches viel Faszination aus dem Titel und dem gleichzeitigen Dahinscheiden des Sängers bezieht. Musikalisch erreicht es nicht mehr die Größe der beiden Vorgänger, auch wenn es sich deutlich häufiger verkaufte. Für alle Hard-Rock-Fans jedoch eine absolut lohnende Investition. Für AC/DC-Fans steht das natürlich sowieso außer Frage. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Highway To Hell, Walk All Over You, Touch Too Much, If You Want Blood (You’ve Got It), Night Prowler